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Freiheit 
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Frage aus unserer Community - Aktualisierung vom 10.02.2017

Frage:
„Mich interessiert, welche Aktien sich in den vergangen Finanzkrisen schnell wieder erholt haben und damit ein gutes Investment darstellen; oder wie man die Krise nutzen kann, um z.B. mit Shortpositionen (welche Papiere?) einen maximalen Gewinn aus der Krise erzielen kann.“

Antwort:
Krisenbeständiger im Aktienbereich sind grundsätzlich Alltagswerte im "Blue-Chip-Bereich". Sogenannte "Blue Chips" sind Aktien großer, internationaler, allgemein bekannter und angesehener Unternehmen von hoher Bonität, die sich durch Substanz- und Ertragsstärke auszeichnen.

Mit Alltagswerten sind alle Bereiche gemeint, die die Menschen auch in Krisenzeiten benötigen, z.B. Energieversorgung und Nahrungsmittel. Beispiele für solche Unternehmen sind daher u.a. Unternehmen wie "EON" oder "Nestlé".

Tendentiell kann man weiter sagen, dass Werte die im Luxusbereich und nicht alltäglich benötigt werden, am meisten bei einer Krise leiden.

Aber natürlich sollte gerade bei Einzel-Aktionen keine ausführliche "Due-Diligence" entfallen, d.h. dass diese sorgfältig untersucht und ausgewählt werden.

Zum zweiten Teil der Frage:
Shortpositionen würden hier bedeuten, dass man mit "Derivaten" auf fallende Kurse wettet. Dies ist gefährlich, da ein längerer Einbruch i.d.R. nicht wie ein schneller großer Rutsch nach unten verläuft, sondern es eher einer Zick-Zack-Bewegung nach unten gleicht und das häufig über mehrere Jahre verteilt. So kann es dann sein, dass man zu spät einsteigt, dann auf fallende Kurse wettet, die Kurse wieder ansteigen und so ein "Derivat" damit auch schnell einmal wertlos wird, durch die Kredithebelung dieser Wettpapiere.

Ich möchte allgemein davon abraten, Spekulationen zum Vermögensaufbau zu nutzen ... außer Sie haben es vorher als „Spielgeld“ für sich definiert.

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